Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann
Klaus D. Schiemann
Kurzbiografie  
*1955 in Mülheim an der Ruhr
1972-77 Studium der freien Graphik bei Professor Rolf Sackenheim,
Staatliche Kunstakademie in Düsseldorf
seit 1977 Illustrator von Romanen & Erzählungen für Buchverlage
seit 1986 über 100 Graphiken alleine für die Edition Pinguin
zahlreiche Auftragsarbeiten für Handel Industrie
außerdem Installationen und Malerei
diverse Ausstellungen
1988 Graphik, Ersttagsbrief & Münze für das Land NRW
2002 Auszeichnung des Landesjugendring NRW
„Goldenen Hammer zur Überwindung von Gewalt und Rassismus”
2005 Eröffnung der Galerie WALL17 in Mülheim an der Ruhr
2011 aus der Edition Pinguin wird der Kunstverlag WALL17
   
Monographien
  „Was ist nur los in Feuerland?”
1993 bzw.1995, Buch & Video, Verlag an der Ruhr
  „Mondtanz”, Buch mit Zeichnungen & Aquarellen,
1995, Verlag Geister&Rating
  „Ja, muß ich denn irgendetwas wissen...?”,
1997, Bilderbuch für Erwachsene, Verlag Geister&Rating
  „Die wunderbare Reise durch das ABC”,
1998, Bilderbuch, Verlag Neue Deutsche Schule
  „Hometown – bunte Spaziergänge durch Mülheim ...”,
1998, Buch, Stadt Mülheim
  „Schichtwechsel – Skizzen ... der Route der Industriekultur”,
2000, Bildband, Stadt Mülheim
  „Schienenblues”,
2004, Bildband mit kurzen Texten, TSTG Schienen Technik
  „Levin und die Chamäleone”,
2008, Bilderbuch, E&Z-Verlag Duisburg
  „Maleic Sketches”,
2009, im Auftrag von Sasol-Huntsman
Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann Klaus D. Schiemann
Klaus D. SchiemannKlaus D. SchiemannKlaus D. Schiemann

Porträt 2007

Schon vor Beendigung seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf 1977 arbeitet Klaus Schiemann als freier Graphiker bundesweit für renommierte Verlage. Zahlreiche Romane und Erzählungen – insbesondere Science-Fiction und Fantasy-Klassiker – tragen seine illustratorische Handschrift gleich in mehrfacher Auflage.

Als der ehemalige Sackenheim Schüler seine oft aquarellierten Zeichnungen 1986 im Eigenverlag „Edition Pinguin” herausgibt, gewinnt er immer mehr an Popularität. So entwirft er 1988 auf Wunsch der NRW Regierung Graphik, Münze und Ersttagsbrief zur Eröffnung des neuen Landtags und präsentiert sich auf Einladung der Frankfurter Buchmesse 1992 in der One-Man-Show einem internationalen Publikum.

Nahezu ununterbrochen folgen Auftragsarbeiten für Unternehmen, Kommunen, Institutionen und Veranstalter. Darunter die Mannesmann DEMAG, das Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, die Stadt Saarbrücken, die Evangelische Kirche Rheinland und das Literaturbüro NRW. Der unverwechselbare Schiemann-Stil, wie ihn die breite Öffentlichkeit von vielen City-Porträts, Event-Plakaten oder anti-rassistischen Jugendpublikationen wie „Was ist nur los in Feuerland?“ kennt, avanciert zu seinem Markenzeichen.

Dennoch bleibt der Künstler mit gleicher Echtheit auch seiner zweiten Liebe treu:
Der abstrakten Malerei. Etliche Ausstellungen – unter anderem in Frankfurt, Düsseldorf und Köln – zeigen seine großformatigen Acrylmischtechniken, die er ebenso markant gestaltet wie seine gegenständlichen Arbeiten. Seit 1986 entwickelt er außerdem Einzelobjekte und Ensembles für Foyers, Büro- und Wohnräume. Zu den Auftraggebern solcher mehrdimensionalen Konzeptinstallationen gehören Manager aus Wirtschaft und Industrie genauso wie Rechtsanwälte, Ärzte oder Privatleute.
Auch „Mondtanz“ widmet sich als eine von sieben bis 2006 erschienenen Monographien, zu denen u. a. das Ruhrgebietsbuch „Schichtwechsel“ zählt, nicht zuletzt seiner abstrakten Kunst.

2002 zeichnet der Landesjugendring NRW Schiemanns Engagement gegen Ausländerfeindlichkeit aus. Heute lebt und arbeitet der 52-jährige Musik-, Literatur- und Filmfreak wahlweise an seinem zweiten Wohnsitz in Frankreich und in seiner Heimatstadt Mülheim an der Ruhr. Dort sind – in der 2005 mit Diplom Designerin Ulrike Berkenkopf-Schiemann eröffneten Galerie WALL17 – neben einer enormen Vielfalt an Drucken und Accessoires immer auch einige Originale zu sehen.

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